künstliche Intelligenz Archive

21 Juni 2022

Künstliche Intelligenz auf dem Standstreifen

Langsam aber stetig droht die Fertigstellung der EU-Verordnung zur Regulierung von KI (KIVO, AIA). Zwar wird von tausenden Eingaben berichtet https://www.euractiv.com/section/digital/news/ai-regulation-filled-with-thousands-of-amendments-in-the-european-parliament/. Aber das war bei der DSGVO ähnlich und wird auch bei der KIVO nicht helfen. Es wird nur noch um Einzelheiten gerungen – die EU setzt bei KI auf Einschränkungen. Der bürokratische Aufwand für die Umsetzung des Entwurfes lässt sich schwer prognostizieren, manche nehmen einen zusätzlichen Overhead von 17% an (siehe dazu https://www.ceps.eu/clarifying-the-costs-for-the-eus-ai-act/). Wie bei der DSGVO bleibt der Anwendungsbereich der KIVO unklar – zugleich wird mit hohen Bußen gedroht. Über die Gestaltung und den Einsatz von KI werden dann Behörden und nicht Unternehmen entscheiden.

Sicher ist, die KIVO bringt weitere Belastungen für die Entwickler von KI und nicht die dringend benötigten Freiheiten. Schon jetzt verhindern Datenschutz und IP-Rechte die Nutzbarkeit von Datenbeständen. Statt neuer Regelungen wäre also eine Befreiung von den bestehenden erforderlich.

In 15 Jahren werden sich wieder alle fragen, warum die EU auch bei dieser Schlüsseltechnologie so weit abgeschlagen ist: Weil die EU den Standstreifen wählt und nicht die Überholspur …



Autor

künstliche intelligenz anwalt

Matthias Hartmann

KI Anwalt

HK2 Rechtsanwälte

Hausvogteiplatz 11A
10117 Berlin
Telefon: +49 30 2789000
Telefax: +49 30 27890010
E-Mail: mail Hartmann


10 August 2018

KI und Recht

Die Entwicklung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bringen spezifische juristische Fragestellungen mit sich. Dies sind neben der Vertragsgestaltung und IT-Absicherung vor allem die Spezifikation des Schutzes, der Lizenzierung und Nutzungsbefugnis der KI. Bei der Entwicklung von KI sind fremde Schutzrechte ebenso zu berücksichtigen wie die Compliance bei der Nutzung von Daten. Regelmäßig werden personenbezogene Daten verarbeitet, um KI zu trainieren oder einzusetzen. Die rechtlichen Anforderungen sind hoch.

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20 Februar 2017

Von Monstern und Autopiloten

Das Europaparlament hat am 16.02.2017 mit überwältigender Mehrheit eine Resolution zur Regulierung von Robotern verabschiedet. Neben Ideen zur Haftung, ethischen Prinzipien für Roboterforscher soll vor allem erst mal eine Behörde geschaffen werden. Der Text beginnt mit einer Referenz auf Frankensteins Monster. Das hat zwar nichts mit Robotern zu tun, versetzt aber den Leser gleich in die richtige Stimmung. Dann wird die Notwendigkeit einer allgemein anerkannten Definition des Roboters proklamiert. Aber statt kurz bei Wikipedia nachzusehen und dort vielleicht auf die VDI Richtlinie 2860 zu stoßen, mäandert die Resolution von Robotern über künstliche Intelligenz (KI) und netzneutralen Breitbandanschluss hin zu smarten Robotern. Ein Highlight ist die Forderung, die Berechnungen einer KI sollen immer auf ein für Menschen verständliches Maß reduziert werden können. Lesen Sie weiter…



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